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Gabriele Rempe Vertrauen ausdrücken

Dieser monatliche Impuls ist am 22.11.2023 erschienen. Du möchtest auch monatliche Impulse per E-Mail erhalten? Dann trage dich hier ein.

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VERTRAUEN IM TEAM – Unsere Reise geht weiter!

Heute im Teil 2 VERTRAUEN IM TEAM, lade ich dazu ein, VERTRAUEN im Unternehmensalltag zu aktivieren und natürlich auszudrücken … 

Bist Du bereit? 

So der Titel des ersten Workshops für das Team aus meinem Praxisbeispiel. Gemeinsam mit der Geschäftsleitung haben wir ohne weitere Informationen zu diesem Workshop eingeladen. 

Und alle sind gekommen. 

Sehr spannend und interessant die unterschiedlichen Vorstellungen und Erwartungen, die jeder Einzelne zum Workshop ohne INHALT mitgebracht hat. Danke für den Vertrauensvorschuss an alle. … 

Und das Geheimnis wurde gelüftet: 

Bist Du bereit, zuzuhören? 

Die eigene Bereitschaft, sich selber und dem anderen zuzuhören ist sowohl der Schlüssel als auch das Fundament für VERTRAUEN. 

Und genau dieser Möglichkeit des Zuhörens, dem Deep Listening, haben wir uns gemeinsam im ersten Workshop gewidmet. Alle Teammitglieder haben damit geforscht, eigene Erfahrungen gemacht und erste Impulse gesammelt. (Mehr über Deep Listening in einem meiner kommenden Inspibriefe.) 

Was haben wir in diesem Team weiter getan, um das VERTRAUEN zu verstärken? 

In meinem aktuellen Beispiel nahm sich das Team in mehreren Workshops Zeit, um den Prozess des Zuhörens und die Kommunikation untereinander zu verbessern. Dabei standen 3 Aspekte besonders im Vordergrund: Sich besser kennenlernen, Kommunikationskultur Rollen und Verantwortlichkeiten schärfen.

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1. Aspekt: Sich besser kennenlernen

Im Beispiel des Teams kochten viele sehr gerne und sie führten einmal im Monat einen gemeinsamen Kochabend ein. Dabei fanden sie heraus, wer bspw. im Team Vegetarier:in ist, wer gerade das 16:8 Fasten ausprobiert usw.

Im Weiteren reservierte sich das Team regelmäßig 1-2 Stunden Zeit, um sich über weitere Aspekte der Persönlichkeiten auszutauschen, Werte und Haltungen kennenzulernen und Wünsche und Bedürfnisse an die Zusammenarbeit zu sammeln.

Im aktuellen Beispiel-Team neigt Elke, zu einer flapsigen Sprache und ihr rutschen in schwierigen Situationen oft ironische Sprüche heraus. Ihr Kollege Werner wählt seine Worte immer mit Bedacht und fühlt sich oft nicht ernst genommen. Im besseren Kennenlernen versteht Werner nun, dass Elke, insbesondere wenn sie unsicher ist, ins Lustige geht. Nun mag Werner grundsätzliche flapsige Ausdrucksweisen nicht. Seit er aber versteht, dass Elkes Verhalten keine Ansage an ihn ist, kann er es besser akzeptieren und bezieht es nicht mehr auf sich.

Vertrauensbildung hat also viel damit zu tun, sich gut zuzuhören und zu verstehen, wie es im anderen aussieht.

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2. Aspekt: Verbesserung der Kommunikationskultur

Bei der Analyse der aktuellen Kommunikationskultur im Team wurden folgende Fragen besprochen: 

  • Was müssen wir über den jeweils anderen wissen? 
  • Was wollen wir wissen? 
  • Wie unterschiedlich sind wir? 
  • Wie viel Small Talk wollen wir? 
  • Wie viel wollen wir von uns persönlich preisgeben? 
  • Wie können wir Unzufriedenheit miteinander äußern? 
  • Wie gehen wir mit Fehlern um? 

 

Wir tauschten uns dazu auf der inhaltlichen Ebenen aus und gaben auch viel Feedback zur Schärfung der Selbst- und Fremdwahrnehmung. Das Feedback-Geben fiel den meisten anfangs schwer. Mithilfe einer Feedback-Struktur, die ich ins Team einführte, gelang es schnell deutlich leichter und hat allen Freude bereitet.

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3. Aspekt: Klärung von Rollen und Verantwortlichkeiten 

Im dritten Schritt nahm das Team sich Zeit, um die individuellen Sichtweisen über Rollen und Verantwortlichkeiten transparent zu machen. Hierbei traten schnell unterschiedliche Auffassungen zutage und es zeigten sich an einigen Stellen Redundanzen sowie auch Themen, für die sich niemand verantwortlich fühlte. 

Inzwischen ist im Team ein so offene Kommunikationsatmosphäre gewachsen, dass die Punkte sachlich und zielorientiert geklärt werden können. Die Ergebnisse sorgen für das Wohle aller und für das Wohl der Unternehmensziele.

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Fazit 

VERTRAUEN im Team ist die grundlegende Voraussetzung für erfolgreiche Teamarbeit und nachhaltige Unternehmensergebnisse. Dabei ist es wichtig zu verstehen, woraus ein professionelles Vertrauen besteht und wie es sich im Team aufbaut. 

Bestenfalls nimmt ein Team sich im Teambuilding-Prozess ausreichend Zeit, um aktives Zuhören zu üben, sich kennen zulernen und somit den anderen zu verstehen. Auch wenn einzelne neue Teammitglieder hinzukommen, empfiehlt sich ein erneuter Teambuilding-Prozess zum Vertrauensaufbau. 

Wie im Beispiel geschildert gibt es darüber hinaus viele Möglichkeiten das VERTRAUEN im Team weiter zu stärken. 

Lass uns sprechen, wenn Du für Dein Team Begleitung magst. Hier ist der Link zu meinem kostenfreien Potenzialgespräch.

Herzlichst
Deine Gabriele

„Erfolg ist menschlich“

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